Wenn Sie nicht freiwillig für eine Altersvorsorge sorgen trifft Sie die Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung!
Schlagzeilen

Nutzen Sie den Versicherungsvergleich im Internet, um sich über die passende Altersvorsorge für Ihren Bedarf zu informieren. Je früher Sie in eine entsprechende Vorsorgemaßnahme investieren, desto geringer können die monatlichen Beiträge ausfallen und desto flexibler sind Sie in der Anlageform. Als junger Mensch sollten Sie die Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler nutzen, um rechtzeitig für Ihre private Rente vorzusorgen. Sie können in jungen Jahren den größten Gewinn erzielen, wenn Sie Ihre Vorsorgemaßnahmen aus "sicheren" und "unsicheren" Anlagemodellen zusammenstellen.

Altersvorsorgepflicht für Selbständige und Freiberufler

Altersvorsorgepflicht - Wer nicht selber vorsorgt muss in die Pflichtversicherung

Die Meldungen in den Medien überschlagen sich. Das Arbeitsministerium bezieht in seine Rentenreformpläne nun auch die Selbstständigen und Freiberufler mit ein. Sie sollen nach dem Willen von Ursula von der Leyen zukünftig verpflichtet werden für ihre Altersvorsorge zu sorgen. Betroffen sind alle selbstständig tätigen Personen, die nicht bereits anderweitig für ihren Ruhestand vorsorgen. Eine Ausnahme bilden Ärzte, Künstler, Publizisten und Landwirte, insofern diese bereits in berufsständischen Versorgungswerken abgesichert sind. Darüber hinaus sollen ebenfalls von der Altersvorsorgepflicht ausgenommen werden, alle Selbstständigen und Freiberufler, die weniger als 400 Euro im Monat verdienen sowie Selbstständige ab 50 Jahre. In erster Linie gilt die Altersvorsorgepflicht demnach für alle selbstständigen Personen unter 30 Jahren bzw. alle, die sich ab in Krafttretung des Gesetztes erst noch selbstständig machen. Wer bereits selbstständig tätig ist und im Alter von 30 bis 50 Jahren erhält die Möglichkeit, Ausnahme- bzw. Befreiungsregelungen in Anspruch nehmen zu können. Grundsätzlich soll jedoch erreicht werden, dass alle Selbstständigen und Freiberufler zukünftig für Ihre Altersvorsorge bis zur Grenze der Basissicherung sorgen. Diese liegt zurzeit etwa bei 700 Euro im Monat. Laut dem Arbeitsministerium würde das bei einer Einzahlung von 45 Jahren bedeuten, dass ein Selbstständiger in der Zukunft monatlich 250 bis 300 Euro für die private Altersvorsorge aufbringen muss. Hinzu soll im besten Fall noch eine Absicherung gegen Erwerbsminderung von etwa 100 Euro pro Monat kommen. Letztere steht allerdings noch nicht fest, da Union und FDP in diesem Punkt bisher noch keine Einigung erzielt haben.

Welchen Vorsorgevertrag Selbstständige und Freiberufler abschließen, bleibt ihnen weitestgehend selbst überlassen. Denkbar ist eine Lebensversicherung, private Rentenversicherung oder Rürup Rente. Einzig Bedingung laut BMAS, "die Altersvorsorge und ihre Erträge dürfen nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar und nicht kapitalisierbar sein. Die Alterssicherung muss als Rente ausgezahlt werden".
Wer keinen entsprechenden Vertrag vorweisen kann, soll in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert werden.

Schätzungsweise gibt es zurzeit etwa drei Millionen Selbstständige und Freiberufler, die keine Altersabsicherung in Anspruch nehmen. Nach Meinung des Arbeitsministeriums bestehe "die Gefahr eines erhöhten Armutsrisikos von Selbstständigen im Alter, sofern diese nicht rechtzeitig und ausreichend Vorsorge betreiben“. Doch gerade die Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung sind in dem geplanten Umfang für viele Selbstständige und Freiberufler kaum realisierbar. Nach Experteneinschätzung zählen in Deutschland rund 2,4 Millionen der Selbstständigen zu den "Solo-Selbstständigen", die nur einen Auftraggeber bedienen. Besonders diese Gruppe gilt als unzureichend sozial abgesichert. Zumeist liegt der Verdienst am untersten Minium zum Überleben und macht dadurch eine adäquate Altersvorsorge fast unmöglich. Die Pflicht zur Altersvorsorge für Selbstständige und Freiberufler trifft daher diese Gruppe besonders hart. Hier gilt es so schnell wie möglich in eine private Altersvorsorge zu investieren, um der zukünftigen Altersvorsorgepflicht genüge zu leisten. Je früher mit der Vorsorge für das Alter begonnen wird, desto günstiger können die Beiträge zur privaten Versicherung ausfallen.

 

 

Sind Sie von der neuen Regelung betroffen, sollten Sie sich umgehend über die geeignete Altersvorsorge für Ihren individuellen Bedarf kümmern. Die Altersvorsorgepflicht für Freiberufler und Selbstständige wird Sie anderenfalls unangenehm treffen. Ob Sie sich für die Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung entscheiden oder eine private Altersvorsorge auswählen, bleibt Ihnen selbst überlassen. Allerdings birgt eine alleinige Altersvorsorge mit der gesetzlichen Rente in der Regel immer das Risiko, im Alter nicht ausreichend abgesichert zu sein. Zudem müssen Sie als Selbstständiger oder Freiberufler den einheitlichen Regelbeitrag in die gesetzliche Rentenversicherung komplett alleine bezahlen. Die Höhe wird jedes Jahr durch die Bundesregierung neu festgelegt. So betrug beispielsweise in 2010 der Einzahlungsbetrag rund 500 Euro monatlich. Lediglich Künstler, Publizisten und Hausgewerbetreibende können sich den Regelbeitrag mit dem Arbeitgeber teilen.

Nutzen Sie den Versicherungsvergleich im Internet, um sich über die passende Altersvorsorge für Ihren Bedarf zu informieren. Je früher Sie in eine entsprechende Vorsorgemaßnahme investieren, desto geringer können die monatlichen Beiträge ausfallen und desto flexibler sind Sie in der Anlageform. Als junger Mensch sollten Sie die Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler nutzen, um rechtzeitig für Ihre private Rente vorzusorgen. Sie können in jungen Jahren den größten Gewinn erzielen, wenn Sie Ihre Vorsorgemaßnahmen aus "sicheren" und "unsicheren" Anlagemodellen zusammenstellen. Hier ist beispielsweise eine Kombination aus der staatlich geförderten Rürup Rente und Aktienfonds Sparplänen eine Möglichkeit. Langfristig werden hier die Renditeerwartungen höher ausfallen, als bei Festzinsanlagen. Können Sie hingegen erst zu einem späteren Zeitpunkt mit der Altersvorsorge beginnen, sollten Sie vermehrt auf "sichere" Anlageformen setzen. Hier empfehlen sich festverzinste Sparpläne, Rentenfondssparpläne oder die private Rentenversicherung.

Sie können mithilfe eines Vergleichsrechners kostenlos ein Angebot für Ihre private Altersvorsorge erhalten. Nutzen Sie daher den Vergleich im Internet, um die passende Vorsorgemaßnahme für Ihren Bedarf und Ihren Geldbeutel zu finden. Sie erhalten nach Eingabe Ihrer Daten ein persönliches Angebot für Ihre Altersvorsorge per Post oder E-Mail zugeschickt. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie direkt eine Verpflichtung eingehen. Sie können sich in Ruhe über die verschiedenen Versicherungen und Tarife informieren und sind keineswegs verpflichtet, einen Vertrag abzuschließen. Sie gehen mit der Anforderung eines unverbindlichen Versicherungsangebotes kein Risiko ein. Allerdings sollten Sie sich bei der zukünftigen Pflicht zur Altersvorsorge für Selbstständige und Freiberufler recht bald für eine entsprechende Vorsorgemaßnahme entscheiden. Bereits für den Sommer 2013 ist die Altersvorsorgepflicht so gut wie beschlossen. Informieren Sie sich schon jetzt über die für Sie passenden Vorsorgemaßnahmen.

Der Versicherungsvergleich im Netz bietet Ihnen die einfachste und bequemste Möglichkeit, einen Überblick der verschiedenen Altersvorsorgeprodukte zu erhalten. Sie können den Vergleich der unterschiedlichen Versicherungen jederzeit durchführen. Unabhängig von ungünstigen Öffnungszeiten eines Versicherungsbüros, lässt sich der Vergleich der diversen Versicherungen rund um die Uhr ausführen. Sie können sich ohne Weiteres für alle verschiedenen Vorsorgeprodukte ein unverbindliches Angebot zuschicken lassen. Entscheiden Sie ganz in Ruhe zu Hause, welche Altersvorsorge für Sie optimal geeignet ist. Laut Stiftung Warentest ist es jedoch zu empfehlen, zunächst die staatliche Förderung über die Rürup Rente in Anspruch zu nehmen und darauf aufbauend weitere Altersvorsorgeprodukte auszuwählen.

Wird die Altersvorsorgepflicht für Freiberufler und Selbstständige zudem eine Sicherung bei Erwerbsminderung vorschreiben, sollten Sie sich zusätzlich um eine private Berufsunfähigkeitsversicherung kümmern. Diese können Sie selbstverständlich auch über einen kostenlosen Versicherungsvergleich im Internet ausfindig machen. Ähnlich der Altersvorsorgeprodukte erhalten Sie auch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ein individuelles Angebot zugeschickt. Sie wählen zunächst die Höhe der gewünschten monatlichen BU Rente und geben Ihre Kontaktdaten an. Anschließend erhalten Sie in kürzester Zeit Ihr persönliches Versicherungsangebot via Post oder E-Mail. Nutzen Sie die kommende Altersvorsorgepflicht für Selbstständige und Freiberufler, um für Ihre Rente im Alter zu sorgen. Sie können mit dem frühzeitigen Abschluss einer entsprechenden Maßnahme zur Altersvorsorge, die Gefahr in die Altersarmut zu rutschen, deutlich verringern. Die private Altersvorsorge bietet mit Sicherheit auch für Sie eine optimale Möglichkeit, adäquat für die Rente vorzusorgen. Informieren Sie sich kostenlos und verwenden Sie den unverbindlichen Versicherungsvergleich im Internet.